Wald ist unser Leben

Willkommen beim Waldbauernverband

Liebe Besucherin und Besucher unserer Seite,

Herzlich Willkommen bei den Waldbauern in Nordrhein-Westfalen. Knapp zwei Drittel der Wälder in NRW gehören über 150.000 privaten Waldeigentümern, für die der Waldbauernverband das "Sprachrohr" in unserem Bundesland ist.

Waldnutzung und Waldschutz, das sind für Waldbauern zwei Seiten ein und derselben Medaille. Nachhaltiges Wirtschaften im Wald sorgt für den Erhalt aller Waldfunktionen. Gleichzeitig stellt die Forstwirtschaft den von der Gesellschaft immer dringender gesuchten Rohstoff "Holz" zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr über uns und unsere Themen auf den folgenden Seiten. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Ihr Philipp Freiherr Heereman
Vorsitzender Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e. V.

 

Kampagne 8 "Wald ist Klimaschützer"

  • Link zur Kampagnenseite www.wald-ist-klimaschuetzer.de

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  • Bitte unterstützen Sie auch im Jahr 2022 die gemeinsame Kampagne der Waldbesitzerverbände und der Familienbetriebe Land und Forst und liken Sie vor allem auch die Beiträge auf den Social Media-Kanälen!

     

    Vorschau

     

    Kampagne "Unser Green Deal"

    Mit dem europäischen Green Deal wollen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten Wirtschaft schaffen. Wichtiges Standbein des Green Deals, die Biodiversitätsstrategie, durch sie werden weitreichende Eingriffe in unsere Kulturlandschaft mit negativen Effekten für Natur und Mensch verhandelt. So sieht die EU-Biodiversitätsstrategie unter anderem vor, 10 Prozent der Land- und Meeresflächen Europas sich selbst zu überlassen. Auf diesen Flächen soll jegliche Landnutzung – einschließlich Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei verboten werden. Wir unterstützen die ambitionierten Ziele der EU-Kommission im Green Deal für den Klima- und Artenschutz. Stilllegungen von Flächen sind dafür allerdings der falsche Ansatz, denn ohne eine nachhaltige Bewirtschaftung sind die Umwelt- und Klimaziele nicht zu erreichen. Wir fordern deshalb nachdrücklich, auf pauschale Nutzungsverbote zu verzichten.

    Zentrale Argumente:

    1. Ohne nachhaltige Bewirtschaftung kein effektiver Klimaschutz:


    Die Land- und Forstwirtschaft leistet einem wesentlichen Beitrag zur langfristigen Bindung von CO2. Der Wald ist dabei unser größter Klimaschützer. Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern bindet Kohlenstoff und ersetzt darüber hinaus klimaschädliche Rohstoffe und Materialien. Ein ungenutzter Wald hingegen befindet sich langfristig im geschlossenen Kreislauf und bindet kein zusätzliches Kohlendioxid. Laut wissenschaftlichen Berechnungen verliert ein ungenutzter Wald rund 4 Tonnen CO2 je Hektar an Speicherleistung und damit 50% des jährlichen CO2-Ausstoßes eines Menschen. Nutzungsverbote konterkarieren den notwendigen Klimaschutz!

    2. Nutzungsverbote führen zu umweltbelastenden Verlagerungseffekten

    Wenn unsere Forst- und Landwirte weniger Nahrungs- und Futtermittel sowie nachwachsende Rohstoffe erzeugen können, führt das zu Verlagerungseffekten in andere Teile der Welt. Weniger Holzwirtschaft in Deutschland führt beispielsweise dazu, dass der Rohstoff hierzulande knapper und mehr Rohstoff aus anderen Ländern importiert wird. Mit Blick auf weite Transportwege und deutlich niedrigere Standards vor Ort kommt es zu negativen Effekten für die Umwelt. Das Thünen-Institut stellt dazu fest, dass dies zu einer stärkeren Gefährdung bedrohter Arten, zu einer Reduktion intakter Waldflächen und verstärkter Nettoentwaldung vor allem in Drittstaaten führen würde.

    3. Nutzung trägt zum Schutz heimischer Arten bei

    Eine nachhaltige Flächennutzung beeinträchtigt die Schutzziele nicht, sondern kann sie sogar befördern. Lerchenfenster als Brutplätze für Vögel oder das Anlegen von Hecken sind nur einige Beispiele eines kooperativen Naturschutzes in der Land- und Forstwirtschaft. Die Jagd leistet daneben einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts, zur Vorbeugung einer Vegetationsverarmung durch Bestandsregulierung und zum Schutz heimischer Arten. Die Freizeitfischerei nimmt flächendeckend eine aktive Rolle bei Erhalt und Wiederansiedlung bedrohter Fischarten wahr. Heimische Tiere und Pflanzen brauchen unsere Kulturlandschaft als Lebensraum.

    4. Bewirtschaftung sorgt für den Erhalt der Biodiversität

    Aktuelle Studien zeigen, dass die Artenvielfalt in einem Wirtschaftswald nicht geringer ist als in einem sich selbst überlassenen Wald. In Deutschland sind keine Arten bekannt, die nur in geschützten Wäldern vorkommen. Die Bewirtschaftung schafft neue Lebensräume, etwa durch den größeren Lichteinfall. Ein Beispiel dafür ist der Frauenschuh, eine bedrohte Pflanze, die vorwiegend in bewirtschafteten Wäldern vorkommt und ohne diesen Lebensraum verschwindet. Auch in der Landwirtschaft entstehen wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Durch die Einrichtung von Blühstreifen finden Bienen, Schmetterlinge oder Hase Rückzugsorte. Außerdem regen die Pflanzungen das Bodenleben an. Biodiversität lebt von nachhaltiger Bewirtschaftung.

    5. Nutzungsverbote schwächen den ländlichen Raum und Gemeinschaften

    Die EU-Biodiversitätsstrategie erklärt, dass „die EU bei all ihren Maßnahmen die Verbindungen zwischen dem Schutz der biologischen Vielfalt und den Menschenrechten (…) und lokaler Gemeinschaften stärken“ wird. Nutzungsverbote stehen dem entgegen. Denn Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Jagd und Fischerei werden seit Generationen von Menschen ausgeübt, die in ihren lokalen Gemeinschaften verankert sind und deren wirtschaftliche Grundlage durch Nutzungsverbote in Frage gestellt werden. Wenn auf 10 Prozent der Landfläche Deutschlands wirtschaftliche Tätigkeiten nicht mehr zulässig sein soll, ist dies eine faktische Enteignung. Betroffen sind die Menschen, die seit Generationen in ihrer Heimat verankert sind, die regionale Wertschöpfung sichern und das Land dabei verantwortungsvoll bewirtschaften und erhalten.


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    Vorschau

     

    Holznutzung ist Klimaschutz pur!

    Wir können als Gesellschaft dem Klimawandel nur begegnen, wenn wir endliche Ressourcen schonen und durch nachhaltig produzierte Stoffe ersetzen. Holz wird hier weltweit eine wichtige Rolle spielen (müssen).

    Holz kann und muss mehr denn je klimaschädlich produzierte und endliche Materialien und Baustoffe ersetzen. Dafür müssen Wälder bewirtschaftet und Holz geerntet werden. Um dem Klimawandel zu begegnen, müssen die ohnehin schon hohen Vorräte in unseren Wäldern daher nicht weiter aufgebaut, sondern lediglich erhalten werden - unter Beachtung der Biodiversität und des Artenschutzes. Holznutzung, Biodiversität und Artenschutz sind kein Widerspruch - sie sind ein und dieselbe Seite einer Medaille. Wer diesen kausalen Zusammenhang von Klimaschutz und Holznutzung begriffen hat, muss der Stilllegung (= Nichtnutzung) unserer heimischen Wälder eine Absage erteilen. Stilllegung unserer Wälder bedeutet Raubbau in anderen Wäldern der Erde und verschärft das Klimaproblem.

    Die Politik ist gut beraten, Entscheidungen auf faktenbasierter Grundlage zu treffen.

    Waldbauernverband NRW e. V.

     

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