Willkommen beim Waldbauernverband

Liebe Besucherin und Besucher unserer Seite,

Herzlich Willkommen bei den Waldbauern in Nordrhein-Westfalen. Knapp zwei Drittel der Wälder in NRW gehören über 150.000 privaten Waldeigentümern, für die der Waldbauernverband das "Sprachrohr" in unserem Bundesland ist.

Waldnutzung und Waldschutz, das sind für Waldbauern zwei Seiten ein und derselben Medaille. Nachhaltiges Wirtschaften im Wald sorgt für den Erhalt aller Waldfunktionen. Gleichzeitig stellt die Forstwirtschaft den von der Gesellschaft immer dringender gesuchten Rohstoff "Holz" zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr über uns und unsere Themen auf den folgenden Seiten. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Ihr Philipp Freiherr Heereman
Vorsitzender Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e. V.

 

Holznutzung ist Klimaschutz pur!

Wir können als Gesellschaft dem Klimawandel nur begegnen, wenn wir endliche Ressourcen schonen und durch nachhaltig produzierte Stoffe ersetzen. Holz wird hier weltweit eine wichtige Rolle spielen (müssen).

Holz kann und muss mehr denn je klimaschädlich produzierte und endliche Materialien und Baustoffe ersetzen. Dafür müssen Wälder bewirtschaftet und Holz geerntet werden. Um dem Klimawandel zu begegnen, müssen die ohnehin schon hohen Vorräte in unseren Wäldern daher nicht weiter aufgebaut, sondern lediglich erhalten werden - unter Beachtung der Biodiversität und des Artenschutzes. Holznutzung, Biodiversität und Artenschutz sind kein Widerspruch - sie sind ein und dieselbe Seite einer Medaille. Wer diesen kausalen Zusammenhang von Klimaschutz und Holznutzung begriffen hat, muss der Stilllegung (= Nichtnutzung) unserer heimischen Wälder eine Absage erteilen. Stilllegung unserer Wälder bedeutet Raubbau in anderen Wäldern der Erde und verschärft das Klimaproblem.

Die Politik ist gut beraten, Entscheidungen auf faktenbasierter Grundlage zu treffen.

Waldbauernverband NRW e. V.

 

Kampagne 8 "Wald ist Klimaschützer"

  • Link zur Kampagnenseite www.wald-ist-klimaschuetzer.de

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  • Rekordeinnahmen aus der CO2-Bepreisung schafft Spielräume für die Honorierung des Klimaschützers Wald

    Elverfeldt: „Wenn die kommende Bundesregierung die CO2-Senke Wald und Holz erhalten will, muss sie diese Leistung honorieren.“

    Berlin. 03. August 2021. Die deutsche Emissionshandelsstelle hat für 2021 Rekordeinnahmen aus den CO2-Zertifikatehandel prognostiziert. Hinzu kämen 7,4 Mrd. Euro aus der nationalen CO2-Bepreisung. „Damit haben wir es schwarz auf weiß: Der Einstieg in die CO2-Bepreisung schafft enorme Spielräume, um aktiven Klimaschutz wie den der Wälder zu honorieren. Denn die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder stellt sicher, dass Wald und Holzprodukte dauerhaft CO2 speichern und der Atmosphäre entziehen können“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst. Damit würden jedes Jahr 14 Prozent der nationalen Emissionen kompensiert. Von Elverfeldt fordert daher: „Wenn die kommende Bundesregierung die CO2-Senke Wald und Holz erhalten will, muss sie diese Leistung honorieren. Die Finanzierung aus den CO2-Einnahmen im Energie- und Klimafonds (EKF) ist logisch und möglich. Denn unser Modell würde nur fünf Prozent des Volumens des EKF beanspruchen. Das muss uns der Wald wert sein“, so Elverfeldt. Mehr unter https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de

    PM Familienbetriebe Land und Forst, 3. August 2021


    5 Jahre Pariser Klimaabkommen – Wald ist Klimaschützer Nr. 1

    Auf der Weltklimakonferenz in Paris wurde 2016 das Ziel formuliert, die globale Durchschnittstemperatur auf unter 2° Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu stabilisieren. Dazu muss jedes Land seinen Beitrag leisten, – auch Deutschland. Die Bundesregierung hat sich daher verpflichtet, den nationalen Netto -Treibhausgasausstoß (gemessen in CO2-Äquivalenten) bis 2030 um 55 % zu reduzieren. Bis 2050 soll Deutschland klimaneutral sein. Ohne die grüne Lunge, den Wald, sind diese Ziele nicht erreichbar.

    Damit die Waldbesitzer auch weiterhin die Klimaleistungen bereitstellen können, benötigen sie eine gerechte Entlohnung der Klimaschutzleistung des Waldes. Für diesen fairen Ausgleich stehen die Familienbetriebe Land und Forst (FABLF) sowie die AGDW – Die Waldeigentümer im Namen von 2 Millionen Waldbesitzenden in Deutschland.

    Acht Gründe für eine gerechte Entlohnung der Klimaschutzleistungen des Waldes:

    • Deutschlands Wälder binden jährlich 127 Millionen Tonnen CO2 (inkl. Holznutzung).

    • Bis 2050 soll Deutschland klimaneutral werden. Ohne Negativemissionen durch den Wald ist das nicht möglich.

    • Unsere heimischen Wälder binden 14 % des CO2 Ausstoßes der deutschen Volkswirtschaft pro Jahr.

    • Waldbauern leisten mit ihrer Arbeit einen entscheidenden und konstanten Beitrag gegen den Klimawandel.

    • Die Klimaschutzleistungen des Waldes sind dann am höchsten, wenn der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird und das heimische Holz genutzt wird, sowie nicht nachhaltige Bau- und Werkstoffe ersetzt.

    • Jeder einzelne profitiert von den Ökosystemleistungen des Waldes, von frischer Luft, reinem Trinkwasser, Erlebnis- und Erholungsangeboten und nicht zuletzt von der Klimaschutzfunktion.

    • Die Honorierung der Klimaschutzleistungen des Waldes soll über eine Umlage der ab 2021 geltenden CO2 Steuer stattfinden. Sie belastet den deutschen Haushalt demnach nicht zusätzlich!

    • Acht Tonnen CO2 bindet der deutsche Wald durchschnittlich pro Hektar im Jahr.

    Werden auch Sie Klimaschützer – verwenden Sie nachhaltige Holzprodukte aus unseren heimischen Wäldern. Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite.

    Eine gemeinsame Kampagne der AGDW - Die Waldeigentümer sowie der Familienbetriebe Land und Forst

     

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