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15.10.2015

Eine Rotfichte für die Kanzlerin von den nordrhein-westfälischen Waldeigentümern

 

Inmitten eines politischen Disputes über die Grenzen einer Aufnahme von Flüchtlingen, sendet die Übergabe eines Weihnachtsbaumes ein ungewohntes Signal. Menschlich: Die heilige Familie war auch auf der Suche nach einer Herberge und später sogar auf der Flucht in ein fremdes Land. Wirtschaftlich: Dieser Baum ist ein Kulturgut. Er hat Kultur der Menschen und war trotz alledem gut zu der Natur. Die alljährliche Übergabe eines Weihnachtsbaumes an die Bundeskanzlerin durch die Präsidenten der AGDW – Die Waldeigentümer und eines jeweiligen Bundeslandes ist somit nicht nur ein kleines Fest im Bundeskanzleramt, sondern auch ein deutliches Bekenntnis zur nachhaltigen Forstwirtschaft.

Der Weihnachtsbaum für die Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt in diesem Jahr aus Nordrhein-Westfalen. Im Norden von Düsseldorf wächst die 12 m hohe Rotfichte, die der nordrhein-westfälische Waldbauernverband ausgesucht hat. Der Vorsitzende, Dr. Philipp Freiherr Heereman, ist stolz, dass sein Verband in diesem Jahr den Baum für das Bundeskanzleramt stiften darf. „Das ist eine große Ehre für uns. Verbandsmitglieder hätten sich in den NRW-Wäldern umgeschaut und schließlich den perfekten Baum – gleichmäßig rundherum benadelt – in DüsseldorfAngermund gefunden“, berichtet er. Ende November soll der Baum gefällt und nach Berlin gebracht werden.

Mit der Rotfichte bringt der Waldbauernverband nicht nur einen heimischen Weihnachtsbaum für das christliche Fest, sondern auch eine Botschaft nach Berlin: Die Fichte ist nach wie vor Brotbaum Nr. 1 in deutschen Wäldern und bildet für 2 Mio. Waldbesitzer in Deutschland eine wichtige Einkommensgrundlage. Gestiftet wird der Baum von Wilhelm Graf von Spee. Seine Familie bewirtschaftet seit Generationen Wälder rund um Ratingen und im Sauerland nachhaltig. Wie viele Millionen Christbäume steht auch der Kanzlerbaum seit vielen Jahren im Wald, um zum diesjährigen Weihnachtsfest die Menschen mit seiner Pracht zu erfreuen. Ein heimischer Baum ist immer eine gute Wahl. Er sichert Arbeitsplätze und Einkommen und garantiert klimafreundliches Wirtschaften.

Diese Pressemitteilung kann als PDF hier geöffnet werden.

 


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