DLG-Waldtage

 


DLG-Waldtage in Kooperation mit dem Waldbauernverband NRW e. V.

Mitglieder des Waldbauernverbandes können zu einem reduzierten Eintrittspreis von 9,00 € eine Eintrittskarte bestellen. Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle des Waldbauernverbandes, um sich hierfür vorzumerken. Sie erhalten einen digitalen Code, mit dem Sie im Ticketshop der DLG-Waldtage die Tageskarte zu dem reduzierten Preis erwerben können. Der Versand der Eintrittskarten erfolgt ausschließlich digital über Ihr eMail-Postfach.

DLG-Waldtage – Alles Wichtige rund um Wald und Holz

Das Spitzenereignis der privaten und kommunalen Waldwirtschaft nähert sich mit großen Schritten. Vom 15. bis 17. September präsentieren Ihnen über 170 Aussteller auf 50 Hektar eine aktuelle Leistungsschau an technischen Innovationen, Geräten, Maschinen und Arbeitsverfahren für die moderne Forstwirtschaft. Nutzen Sie die Möglichkeit, im Briloner Stadtwald (Gemeinde Madfeld) das komplette Markenspektrum für Bestandesbegründung, Waldpflege, Waldschutz, Ernte, Transport, Be- und Verarbeitung von Holz sowie Jagdbewirtschaftung zu erleben.

Live-Vorführungen, ein umfangreiches Fachprogramm mit neun Specials – von Smart Harvesting bis Notruf im Wald – bieten Ihnen einen Überblick über aktuelle Themen, den jeweiligen Stand der Technik und effiziente Praxislösungen.

Planen Sie jetzt Ihren Aufenthalt im Sauerland. Das Brilon-Tourismus-Team hilft Ihnen gerne weiter.

Holzrücken mit Pferden

Interessensgemeinschaft Zugpferde e.V. (IGZ) zeigt bodenschonende und leistungsfähige Verfahren im Rahmen eines Specials des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen auf den DLG-Waldtagen 2017 in Brilon-Madfeld (Sauerland).

Die Interessensgemeinschaft Zugpferde e.V. (IGZ) zeigt im Rahmen eines Specials des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen auf den vom 15. bis 17. September 2017 in Brilon-Madfeld (Sauerland) stattfindenden DLG-Waldtagen, wie unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Belange und Bodenschutzaspekten die Holzernte mit Unterstützung von Rückepferden erfolgreich betrieben werden kann. Zudem demonstrieren die Fachleute vor Ort die Leistungsfähigkeit, Geschicklichkeit, Souveränität und Vielseitigkeit von Rückepferden.

Mit dem planmäßigen Einsatz von Rückepferden in der Holzernte kann der Befahrungsanspruch auf den Waldböden deutlich zurückgesetzt werden. Hierdurch werden dem Waldbesitzer auf wirtschaftlicher Grundlage interessante Möglichkeiten geboten, bei seiner Waldbewirtschaftung langfristig nicht mehr als zehn Prozent des Waldbodens zu befahren. Durch die gebrochene Verfahrensmethode der Holzrückung im Kölner- und Wittgensteiner Verfahren der IGZ wird der Befahrungsmoment bis auf die maschinelle Endrückung reduziert. Beginnend mit dem motormanuellen Einschlag, unterstützt durch Fällraupenwinden wie zum Beispiel Pauline/Moritz der Firma Pfanzelt, wird das Holz entsprechend der Schlagordnung zur Rückung bereitgestellt.

In der Regel völlig losgelöst vom Einschlag und auch der Maschinenrückung bringen die Rückepferde das Holz entsprechend der maschinellen Anforderungen an die Rückegasse. Sodass als letztes Glied nur ein einziges Mal die Bestände über Gassen zur Endrückung befahren werden. Der individuelle Zeitpunkt für diese Nutzung über die Rückegassen kann optimal unter Berücksichtigung der Witterungsbestände festgelegt werden. Trotz produktiven Anspruchs in diesen Verfahren führt eine Entkopplung der ersten beiden Arbeitsschritte von der Maschinentechnik zu enormen Leistungen für den Bodenschutz.

Durch die separate Durchführung der ersten beiden Arbeitsprozesse ohne forstliche Großtechnik wird der Bodenschutz trotz produktiven Anspruchs zur Verfahrensumsetzung maximal gewährleistet. Mit dem Kölner- und Wittgensteiner Verfahren stellt die IGZ genau die Methoden vor, mit denen zahlreiche Waldbesitzer alle Jahre ihre Wälder erfolgreich beernten lassen. Sowohl die fachgerechte Bereitstellung der Langsortimente durch die Rückepferde beim Wittgensteiner Verfahren, als auch die enorme Schlagkraft der Tiere beim Kölner Verfahren, werden den Besuchern eindrücklich auf den DLG-Waldtagen vorgeführt. Die Sympathien für die Rückepferde werden aber nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten deutlich, auch die Geschicklichkeit, die Souveränität und die Vielseitigkeit solcher Helfer in der Forstwirtschaft wird von der IGZ präsentiert.

Die Besucher werden im Rahmen der DLG-Waldtage von Rangern in Kleingruppen in die tatsächlichen Arbeitsbilder geführt. Es werden während des Arbeitsfortgangs der Pferde entsprechende Erläuterungen gegeben. Rund 4,5 ha werden über die drei Veranstaltungstage bearbeitet, sodass auch erstmals auf einer Messe die Leistungsfähigkeit der Pferderückung deutlich gemacht wird.

Technik, Gerät und zahlreiche Informationen der IGZ werden im Infozelt am Rundweg der Specials für die Besucher angeboten. Mit der Präsentation schonender, aber auch leistungsorientierter Verfahren, will die IGZ den Privatwaldbesitzer – mit seiner oft über viele Generationen weitergeleiteten Verantwortung für das Naturgut „Wald“ – Methoden aufzeigen, die von alters her bekannt und für die Zukunft relevant sind.

Interessenten erhalten weitere Informationen zum Special „Holzrücken mit Pferden“ bei der IGZ-Bundesgeschäftsstelle. Ansprechpartnerin ist Christine Sauvageoll, Tel.: 06051/7880000, E-Mail: info@ig-zugpferde.de.
Pressemitteilung der IGZ/DLG vom 23. Mai 2017



Special „Perfect Plant“ auf den DLG-Waldtagen 2017

Die Pflanzung ist und bleibt eine der wichtigsten Säulen der Bestandesbegründung. Ob bei der Aufforstung von Beständen in risikominimierender und ökologisch angereicherter Wunschmischung, der Ausbesserung witterungsbedingter Ausfälle, Unter- und Voranbauten oder zur Anlage von Weihnachtsbaumkulturen - immer ist eine hohe Qualität der Pflanzmaßnahme Grundvoraussetzung für den gewünschten betrieblichen Erfolg. Bei den erforderlichen hohen Investitionen in Personal und Sachmittel bis zu einer gesicherten Kultur ist es deshalb für den Waldbesitzer oder Unternehmer unabdingbar, vor jeder Pflanzmaßnahme perfekt vorbereitet zu sein und bei der Umsetzung keine Fehler zu machen. Hier setzt das Special „Perfect Plant“ als ein wettbewerbsneutrales Highlight der DLG Waldtage 2017 an. Gemeinsam mit Ausstellern werden vom 15. bis 17. September in Brilon-Madfeld (Sauerland) wegweisende Musterlösungen beispielhaft innerhalb der Prozesskette vorgestellt und die für den erfolgreichen Einsatz entscheidenden Einflussgrößen sichtbar gemacht.

Schwerpunkte im Special „Perfect Plant“ sind:
• Auswahl des für den gewünschten Zweck richtigen, herkunftsgesicherten Pflanzmaterials.
• Qualitätskriterien und -kontrolle bei der Lieferung sowie fachgerechte Behandlung der Pflanzen bis zur Pflanzung.
• Innovative manuelle, motomanuelle und maschinelle Pflanzverfahren - erklärt von Profis für Profis - sowie ausgesuchte Arbeits- und Hilfsmittel, betrachtet unter wirtschaftlichen und ergonomischen Aspekten.
• Bodenvorbereitung und Düngung, insbesondere im Sonderkulturbereich, wie zum Bespiel der Weihnachtsbaumplantage.
• Wirkungsvolle Schutzmaßnahmen bis zum gesicherten Anwuchs.

Live-Demonstrationen finden abgestimmt mit den teilnehmenden Partnern mehrmals täglich statt und werden fachlich begleitet. Fachforen im Rahmen des Briloner Waldsymposiums, unter anderem zu den Themenfeldern „Baumartenauswahl in Zeiten von Klimawandel und Nutzholzverknappung" sowie „Weihnachtsbäume erfolgreich produzieren und vermarkten", runden das Gesamtprogramm ab.
DLG-Pressemitteilung vom 17.05.2017

Special „Smart Harvesting" auf den DLG-Waldtagen 2017

Innovative Lösungen für eine waldschonende, effiziente und wirtschaftliche Holzernte
– Live-Demonstrationen

(DLG). Bei dem ständig wachsenden und zum Teil bewusst forcierten Akzeptanzdruck der forstlichen Nutzung sind insbesondere für den oft in die Defensive gedrängten Waldbesitz überzeugende, umweltverträgliche Bewirtschaftungskonzepte und deren erfolgreiche Umsetzung unverzichtbar. Vor diesem Hintergrund richtet die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) auf ihren Waldtagen vom 15. bis 17. September 2017 in Brilon-Madfeld (Sauerland) gemeinsam mit Ausstellern ein Special „Smart Harvesting – Innovative Lösungen für eine waldschonende, effiziente und wirtschaftliche Holzernte“ ein.

Modernste Maschinen- und Informationstechnik bieten entlang der gesamten Holzerntekette eine Fülle sinnvoller Entwicklungen und Lösungen für eine ressourcenschonende und wirtschaftliche Holzernte, die es - konsequent umgesetzt - gestatten, dem Schlagwort „Smart Harvesting“ vollauf gerecht zu werden. Im Special werden wegweisende Musterlösungen beispielhaft innerhalb funktionsfähiger Prozessketten vorgestellt und die für den erfolgreichen Einsatz entscheidenden Einflussgrößen sichtbar gemacht.

Schwerpunkte im Special sind:
• Boden- und bestandsschonende Maschinentechnik auf dem höchsten Stand der Ressourceneffizienz,
• leistungsfähige Informationssysteme, die eine optimierte Einsatzplanung und -lenkung erlauben,
• Beispiele für eine optimierte Lastenbildung mit minimaler Befahrungsfrequenz durch sortenoptimierte Aushaltung sowie Datenfluss von Vermessungs- und Positionsdaten,
• die automatische Überwachung und Dokumentation der Einhaltung der Rückegassen und
• optimierte Schnittstellen zu Holztransport und Industrie.

Live-Demonstrationen finden mehrmals täglich statt und werden fachlich kommentiert. Das Special bietet mit seinen innovativen Lösungsansätzen den Waldbesitzern als Nachfrager smarter Erntetechnik wie auch den Forstunternehmern als potenzielle Anbieter der entsprechenden Dienstleistungen sowie der interessierten Öffentlichkeit eine hervorragende Informationsplattform.
DLG-Pressemitteilung vom 25.04.2017

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