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DFWR: Corona-Konjunkturpaket für den Wald

DFWR-Präsident Schirmbeck: „Ein starkes Signal für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland!

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung verabschiedete gestern (3.6.) ein umfangreiches Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket, um der Rezession in Deutschland in Folge der Corona-Pandemie zu begegnen und die Wirtschaft wieder zu stimulieren. Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung in den Erhalt und die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu investieren. „Es ist ein starkes Signal an die Waldbesitzenden und Forstleute in Deutschland, die sich täglich für die Erhaltung des Waldes einsetzen“. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und der nachwachsende Rohstoff Holz spielen eine wesentliche Rolle für die Stärkung der Zukunftsfähigkeit von Deutschland und eine gesunde, widerstandsfähige Gesellschaft.

Umso entscheidender ist es jetzt die zusätzlichen 700 Millionen Euro zielgerichtet zu investieren und die Waldbesitzenden in der jetzigen Situation zu unterstützen, aber auch für die Zukunft krisensicher aufzustellen. Die Waldbesitzenden und unsere Wälder stehen bedingt durch den Klimawandel und dem dritten Dürrejahr in Folge vor sehr großen Herausforderungen entstandene Schäden zu bewältigen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die ohnehin schwierige Lage weiter erschwert und Waldbesitzende teils an Ihrer Existenzgrenze gebracht. Hinzu kommt, dass Schadholz aus dürre- und käfergeschädigten Wäldern aufgrund unterbrochener Lieferketten nicht wie üblich abfließen kann.

Dass sich die Bundesregierung in ihrem Konjunkturpaket für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ausspricht unterstreicht die Bedeutung und Notwendigkeit eine aktiven Waldbewirtschaftung aber auch das Vertrauen in die Forstwirtschaft in Deutschland, so Schirmbeck. Nur mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzverwendung als grünen Wirtschaftsbereich wird Deutschland seinen nachhaltigen Wachstumspfad, Klimaziele, Arbeitsplätze in ländlichen Räumen und damit unseren Wohlstand sichern können. Schirmbeck betont, dass die Hilfen jetzt rasch bei den Waldbewirtschaftern ankommen müssen und konkrete Maßnahmen erforderlich sind. Darunter zählt beispielsweise die strukturelle Stärkung der Waldbesitzenden sowie der Ausbau der Digitalisierung in der Forstwirtschaft zur Bewältigung der Corona-Pandemie und der Folgen des Klimawandels.

Der DFWR-Präsident hebt positiv hervor, dass durch das umfassende und zukunftsweisende Hilfspaket auch Investitionsanreize bei der Gebäudesanierung und vor allem in die stärkere Nutzung von Holz als klimafreundlicher Baustoff gegeben werden. „Das ist der richtige Ansatz, wenn wir im Klimaschutz weiter vorankommen und die regionale Wertschöpfung in Deutschland stärken wollen“, betont Schirmbeck.

Weitere Informationen:
Corona-Folgenbekämpfen, Wohlstandsichern, Zukunftsfähigkeit stärken:
Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020.

 


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